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Online-Seminar: Psychologische Einschätzung von tatsächlichen und wahrgenommenen Risiken

13.11.2025 09:00 - 16:45 Uhr Pflichtfortbildungen Online 5 h (§ 5 FBR)

  • Psychologische Einschätzung von tatsächlichen und wahrgenommenen Risiken
    Prof. Dr. Hartmut Walz
    Empfehlungen zum finanziellen Risikomanagement bei privaten Anlegern orientieren sich zu Recht an objektivierbaren Kriterien (ZDF – Zahlen, Daten, Fakten), wie z. B. dem messbaren „Exposure“ und der gegebenen Risikotragfähigkeit von Mandanten. Ergänzend sind jedoch auch „weiche“ (psycho-logische) Faktoren relevant, die zunächst die Wahrnehmung und Erfassung finanzieller Risiken beeinflussen. Im weiteren Verlauf wirken „weiche Faktoren“ wie Einstellungen, Emotionen und Intuition sowohl auf die Bewertung von Risiken als auch die Auswahl von Strategien des Risikomanagements ein. Unter Fachleuten ist unbestritten, dass sich Private bei Anlage und Vorsorge viel zu sehr vor falschen (spektakulären) Risiken schützen und gleichzeitig schwerwiegende Risiken wie z. B. Inflation massiv unterschätzen. Es lohnt sich daher, typische psycho-logische Muster und Verzerrungen in der Wahrnehmung und Bewertung finanzieller Risiken bei Mandanten und nicht zuletzt sich selbst zu kennen und erkennen. Und ganz nach dem Motto „Was sich biegt, das bricht nicht!“ auf die relevanten finanziellen Risiken (Deep Risk) zu schauen

    Aus den Inhalten:
    - Worüber reden wir eigentlich? Individuelles finanzielles Risikoverständnis – die wichtigsten Kategorien (einseitig vs. zweiseitig, Fatalismus vs. Gestaltbarkeit, sachliche und zeitliche Messpunkte, etc.)
    - Relativität des Risikos und Bedeutung der Maßgutwahl
    - Deep Risk versus Shallow Risk
    - Exkurs: ist Volatilität ein Risiko?
    - Zeithorizont von Risikobetrachtungen (mit der Zeit wachsende oder sogar abnehmende Risiken)
    - Empfindlichkeit, Robustheit und Anti-Fragilität gegenüber Risiken
    - Long-Gamma und Mittelwert-Rückkehr: Hier wird das Risiko zu Ihrem Freund
    - Cost Averaging völlig überschätzt Kaum Wirkung des Durchschnittskosteneffektes auf das Risiko von Langfristanlagen
    - Exkurs: Das Defraudationsrisiko – gerade beim Versuch des Steuersparens
    Verbesserung von Risikoentscheidungen in der Schnittmenge von sachlicher Analyse, Emotionen und Intuition
  • Programmpunkt Preis
  • Psychologische Einschätzung von tatsächlichen und wahrgenommenen Risiken 240,00 €

Die Gebühren verstehen sich zzgl. der zum Zeitpunkt der Veranstaltung gültigen USt.

Die Tagungsgebühren beinhalten Seminarunterlagen, die Ihnen in elektronischer Form als Download bereitgestellt werden.

Eine kostenfreie Stornierung der Teilnahme ist bis drei Tage vor dem Seminar möglich. Bei einer späteren Stornierung wird eine Pauschale von 80 € / Tag erhoben.

Die vollumfängliche Teilnahme an dieser Fortbildung wird Ihnen mit 5 Zeitstunden im Sinne von § 5 der Fachberater-Richtlinien anerkannt.

Programmpunkte / Referent(en)

13.11.2025 09:00 - 16:45 Uhr
Psychologische Einschätzung von tatsächlichen und wahrgenommenen Risiken

13.11.2025 09:00 - 16:45 Uhr,

Online-Seminar: Psychologische Einschätzung von tatsächlichen und wahrgenommenen Risiken

Pflichtfortbildungen Online

Inhalte

  • Psychologische Einschätzung von tatsächlichen und wahrgenommenen Risiken
    Prof. Dr. Hartmut Walz
    Empfehlungen zum finanziellen Risikomanagement bei privaten Anlegern orientieren sich zu Recht an objektivierbaren Kriterien (ZDF – Zahlen, Daten, Fakten), wie z. B. dem messbaren „Exposure“ und der gegebenen Risikotragfähigkeit von Mandanten. Ergänzend sind jedoch auch „weiche“ (psycho-logische) Faktoren relevant, die zunächst die Wahrnehmung und Erfassung finanzieller Risiken beeinflussen. Im weiteren Verlauf wirken „weiche Faktoren“ wie Einstellungen, Emotionen und Intuition sowohl auf die Bewertung von Risiken als auch die Auswahl von Strategien des Risikomanagements ein. Unter Fachleuten ist unbestritten, dass sich Private bei Anlage und Vorsorge viel zu sehr vor falschen (spektakulären) Risiken schützen und gleichzeitig schwerwiegende Risiken wie z. B. Inflation massiv unterschätzen. Es lohnt sich daher, typische psycho-logische Muster und Verzerrungen in der Wahrnehmung und Bewertung finanzieller Risiken bei Mandanten und nicht zuletzt sich selbst zu kennen und erkennen. Und ganz nach dem Motto „Was sich biegt, das bricht nicht!“ auf die relevanten finanziellen Risiken (Deep Risk) zu schauen

    Aus den Inhalten:
    - Worüber reden wir eigentlich? Individuelles finanzielles Risikoverständnis – die wichtigsten Kategorien (einseitig vs. zweiseitig, Fatalismus vs. Gestaltbarkeit, sachliche und zeitliche Messpunkte, etc.)
    - Relativität des Risikos und Bedeutung der Maßgutwahl
    - Deep Risk versus Shallow Risk
    - Exkurs: ist Volatilität ein Risiko?
    - Zeithorizont von Risikobetrachtungen (mit der Zeit wachsende oder sogar abnehmende Risiken)
    - Empfindlichkeit, Robustheit und Anti-Fragilität gegenüber Risiken
    - Long-Gamma und Mittelwert-Rückkehr: Hier wird das Risiko zu Ihrem Freund
    - Cost Averaging völlig überschätzt Kaum Wirkung des Durchschnittskosteneffektes auf das Risiko von Langfristanlagen
    - Exkurs: Das Defraudationsrisiko – gerade beim Versuch des Steuersparens
    Verbesserung von Risikoentscheidungen in der Schnittmenge von sachlicher Analyse, Emotionen und Intuition

Gebühr

  • Programmpunkt Preis
  • Psychologische Einschätzung von tatsächlichen und wahrgenommenen Risiken 240,00 €

Die Gebühren verstehen sich zzgl. der zum Zeitpunkt der Veranstaltung gültigen USt.

Die Tagungsgebühren beinhalten Seminarunterlagen, die Ihnen in elektronischer Form als Download bereitgestellt werden.

Eine kostenfreie Stornierung der Teilnahme ist bis drei Tage vor dem Seminar möglich. Bei einer späteren Stornierung wird eine Pauschale von 80 € / Tag erhoben.

Die vollumfängliche Teilnahme an dieser Fortbildung wird Ihnen mit 5 Zeitstunden im Sinne von § 5 der Fachberater-Richtlinien anerkannt.

Programmpunkte / Referent(en)

13.11.2025 09:00 - 16:45 Uhr
Psychologische Einschätzung von tatsächlichen und wahrgenommenen Risiken